Kochtrends 2016

Juchhu, der Sommer ist endlich da und zwar so richtig toll mit 30 Grad und mehr. Endlich die Sonne und leckere Drinks auf der Terrasse genießen und die Seele baumeln lassen. Doch auch an warmen Tagen sollte man etwas gesundes Kochen und gutes Essen zu sich nehmen. Doch wer mag dabei schon ewig in der Küche stehen? Mit der Frage habe ich mich auf die Suche begeben und gefragt, was sind die Kochtrends 2016? Was sind die Lieblingsrezepte, was kocht und esst Ihr so?

Dabei bin ich auf ein paar coole, zeitsparende Trends und Ideen gestoßen.

Der Top-Trend, nicht nur für Single-Haushalte, ist „Freezer Cooking“, also kochen von Gefrostetem oder eben Essen kochen aus der Tiefkühltruhe. Ich kenne das vor allem aus meiner zeit als junge Mama und meine Nachbarin erzählte mir gerade vor ein paar Tagen, das sie als Single nur auf diesen Trend zurückgreift. Dies jedoch nicht erst seit 2016, sondern bereits seit mehreren Jahren. Beim „Freezer-Cooking“ kocht man größere Mengen vor und frostet diese Portionsweise ein. Der große Vorteil dabei ist, man benötigt nur einen Tag zum Kochen und vor allem für den Abwasch und das Aufräumen und weiß immer, was da Gesundes im Gefrierschrank auf einen wartet. Da wir jedoch fast immer 4 Personen und mehr sind, bleibt bei uns selten etwas zum Einfrieren übrig, für kleinere Haushalte ist dies jedoch optimal. Für kleinere Kinder oder gar Babygerichte ist dieser Trend ebenso geeignet wie für Single-Haushalte oder Haushalte, die verschiedene Ernährungstypen wie Vegetarier, Veganer, Flexitarier, Frutarier u.s.w. vereinen oder gar für Haushalte mit zeitlich unterschiedlichen Essgewohnheiten.

Ein anderer Trend, der ebenso auf Zeitersparnis ausgelegt ist, ist das „Meal Prep“. Hierbei werden die Mahlzeiten im Voraus zubereitet. Genau wie beim „Freezer Cooking“ wird hier Wert auf gesundes Essen mit großer zeit- und Energieersparnis gelegt. Obst, Gemüse und Salate werden für die schnelle Zubereitung optimal vorbereitet und bis zum Verzehr aufbewahrt. Online Malls wie Netzshopping bieten eine gute Übersicht, welche unterschiedlichen luftdichten Dosen es für die Lagerung zu erwerben gibt.  Allerdings halten die Zutaten bei dieser Methode nur ein paar Tage, Dressings für Salate müssen immer separat aufbewahrt werden.

Der Dritte Trend gehört zu meinen absoluten Favoriten, das dies ein Trend ist, war mir bisher nicht bewusst, ich finde es einfach nur praktisch. Es handelt sich um One-Pot-Gerichte, also Essen die in einem Topf, einer Pfanne oder dem Wok zubereitet werden. Hierbei werden nicht nur Suppen bzw. Eintöpfe zubereitet, sondern alle Arten von Fleischgerichten oder Nudel- bzw. Reisgerichte. Der große Vorteil, die Aromen verbinden sich viel besser, die Speisen schmecken intensiver und der Abwasch ist viel geringer, als bei herkömmlicher Zubereitung. Ein Topf = einmal Abwasch – meine persönliche Nummer 1.

Beim nächsten Trend, dem sogenannten „Slow Cooking“, wird auf langsames Garen bei niedrigen Temperaturen gesetzt. Diese sehr schonende Zubereitung eignet sich vor allem für viele Gemüsesorten, allerdings auch für super zartes Fleisch. Für diese besondere Zubereitung gibt es spezielle Töpfe, die sogenannten „Slow Cooker“. Diese speziellen Geräte sind extra auf das Garen bei niedrigen Temperaturen ausgelegt und wahre Haushaltshelfer. Bei diesen Töpfen können die Garzeiten vorab eingestellt werden, nach Beendigung schalten sie sich ab oder wechseln in den integrierten Warmhaltemodus. Dies finde ich besonders praktisch, da man hierbei die Speisen zubereiten kann und nicht in Stress gerät, falls mal ein Familienmitglied etwas später nach Hause kommt.

Ws denkt Ihr von solchen Trends? Sind es überhaupt Trends? Wie kocht Ihr 2016 und was bereitet Ihr am Liebsten zu?

Ich bin gespannt und freue mich auf Eure Kommentare unter dem Beitrag.