Heute möchte ich Euch mal wieder aus meinen „Fehlern“ lernen lassen. Wie Ihr wißt, bin ich seit einigen Jahren im Internet aktiv unterwegs, habe schon so manches Programm und Projekt ausprobiert und auch schon einige Bauchlandungen hingelegt. Nichts destotrotz habe ich aus allen negativen Erfahrungen imer wieder positive Erkenntnisse gezogen und mich somit weiter entwickelt. Also habe ich mir bis heute gesat, das war alles nicht umsonst, denn ich habe eine Menge gelernt, kann so einiges was ich erlernt habe umsetzen und anwenden und habe auch schon einigen Menschen bei ihren Internetprojekten erfogreich zur Seite gestanden.

Millionärin bin ich zwar noch nicht, aber ein kleines Zusatzeinkomen habe ich mir ermöglicht und war bisher damit auch zufrieden. Ist ja auch alles immer eine Zeitfrage und so als Vollzeitmama mit Vollzeit-Job (ja ich habe noch einen stinknormalen Job wo ich jedoch mein Internetwissen sehr gut verwenden kann). Den Schritt in die komplette Selbstständigkeit habe ich bisher gescheut, denn dazu reichen die derzeitigen Einnahmen leider noch nicht.

Um nun auf meinen Fehler zurückzukommen muß ich nochmals 8 Jahre zurückdenken. Vor über 8 Jahren lernte ich mein erstes Netwokmarketing-Unternehmen kennen. Damals völlig naiv und ahnungslos stieg ich nach unzähligen Präsentationen und Gesprächen mit Vorgesetzten (der Upline) ein udn war auich noch froh, dass die mich wirklich genommen haben. Heut weiß ich es besser, die waren natürlich über mein JA und vor allem über mein Geld froh. Ich lernte und studierte alle Unterlagen, druckte Mappen aus und vor allem nahm ich die Produkte. Da ich abnehmen woltle kamen mir diese auch ganz recht und die ersten Erfolge stellten sich schnell ein. Dann begann der Kreislauf (positiv) und die ersten Bekannten fragten was ich getan hätte um abzunehmen. ich erzählt, erklärt und am Ende verkauft und baute so einen Kundenstamm auf. Nun solte ja auch alles rechtlich seine Richtigkeit haben und ich ging zum Steuerberater. Und hier beginnt mein Fehler, den ich jetzt teuer bezahlen muß und vor dem ich JEDEN Kleinunternehmer bei Gründung hinweisen möchte und warnen möchte.

Mein Steuerberater bot mir eine rückwirkende Gewerbeanmeldung an udn setzte alles ab was nur ging. ich hatte ein megagroßes Minus als Geschäftsgründungskapital, welches sich auf meine Steuerrückzahlung logischerweise positiv bemerkbar machte. Auf die Gebühr die ich an den steuerberater zahlen mußte natürlich auch, aber es bleib noch etwas übrig. Über die Jahre wurde das Minus zwar kleiner, mein Gewinn stieg etwas an aber unterm Strich für das Auge des Finanzamtes zu wenig. Ich freute mich über die kleinen Gewinne und wußte nicht, das das Anfangsminus eine so große negative Nachwirkung erzieheln würde.

Im Laufe der Jahre habe ich mich verändert, meine geschäftlichen Aktivitäten haben sich auch auf andere gebiete erweitert udn Networkmarketing im Sinne von Nahrunsgergänzungsverkauf habe ich komplett aus meinem Leben verbannt, denn wer will ein Leben lang nur Shakes und Presslinge und Co kaufen? Ich nicht und somit passte das Geschäft nach einem Jahr auch nicht mehr wirklich zu mir. Meine Stammkunden hatten so langsam ihre Traumfigur erreicht und wollten nur ab und an noch etwas von den Dingen und so erweiterte ich meine Aktivitäten. Um nicht zu weit auszuholen nur mal ein kurzer Umriss von allen. Ich bin begeisterte Bloggerin (habe mehrere Blogs), Buchautorin, betreibe Onlinehandel per Dropshipping und helfe anderen ihre WordPressblogs aufzubauen. Da mir diese Dinge mehr Spaß und Freude bereiten wurde alles andere auch immer mehr abgeschafft und so kam dann auch mal das Finazamt auf die Idee nachzufragen. ich habe mein Geschäftsmodell erklärt, es wurde akzeptiert und ich wähnte mich auf der sicheren Seite. Alles war bestens bis gestern. Da kamen plötzlich 5 Briefe vom Finanzamt und was soll ich sagen damit kam der große Schock. Aufgrund der zu geringen Gewinne, welche mit den Anfangs durch den Steuerberater erklärten negativen Geschäftsausgaben gegengerechnet werden wird mein Geschäftsmodell nicht mehr anerkannt und der Liebhaberei zugeordnet. Liebhaberei ist in diesem Fall der Todesstoß, denn nun will das finanzamt die Steuerrückzahlungen der letzten 8 Jahre innerhalb von 30 Tagen abbuchen. Und ob das nicht schon genug ist, denn von den erhaltenen geldern bekam ja der Steuerberater eine große Menge ab, soll ich auch noch Zinsen zahlen und die sind mega hoch. 0,5% pro Monat also 6% pro Jahr. Da frag ich mich, wo ich mein Geld für solche super Zinsen anlegen kann – mal beim Finanzamt nachfragen, oder?

Was lernen wir also daraus? Als Kleinunternehmer, wenn man nicht genau weiß wie es sich entwickeln wird lieber ganz wenig angeben und absetzen als später alles plus Horrorzinsen zurückzuzahlen. Mein  Steuerberater ist fein raus, er wußte ja nicht,  dass ich in den folge Jahren so wenig verdiene, außerdem ist er nun schon seit 3 Jahren in Rente. Toll oder?

Bitte googelt vor solchen Schritten undbedingt genau und glaubt auch nicht dem Steuerberater der ach so nett ist. Am Ende hilft er Euch nicht und ihr müßt allein zahlen.

Falls Euch dieser Beitrag irgendwie geholfen hat und ihr mich unterstützen möchtet, denn ich werde trotzdem im Internet weiter arbeiten so lang es geht, würde ich mich über eine Spende auf mein Paypalkonto freuen (möglich sind auch Bankkonto oder Keshapp, dazu bitte kurz mich anschreiben, dass möchte ich dann hier doch nicht veröffentlichen, danke). Es soll auch nicht ohne Gegenwert sein. Mit Eurer Spende sichert Ihr Euch einen lebenslangen Werbeplatz (solang meine Seite on sind, logischerweise). Ich erstelle dazu noch eine neue Werbeseite mit einem Pixelscript. Auf dieser werden dann Eure Banner veröffentlicht oder ohne Banner erstelle ich ein Pixelbild mit Verlinkung. Diese Seite wird dann seperat und massiv beworben, sodass jeder etwas davon hat. Bitte dazu eine Email an mich mit den Daten für den Banner. Ich hoffe so, schnell auf die geforderten 3000,-€ zu kommen. Sollte es mehr werden werde ich damit ein karitatives Projekt unterstützen. Mir schwebt da als Unterstützung die SOS Kinderdörfer vor, denn diese Arbeit finde ich super toll und unterstütze diese schon seit Jahren. Aber auch dazu könnt Ihr mir sehr gern Vorschläge unterbreiten. (Ich hoffe es kommt soweit)




 

Ich sage Euch allen ganz vielen lieben Dank im Voraus

Eure Manja

 

Heute war ich beim Zahnarzt und musste noch so bisschen Zeit im Wartezimmer verbringen. Meist liegen da ja immer ein paar Zeitungen rum und so habe ich mich auch mit einer entspannt zurückgelehnt. Leider weiß ich nicht mehr, welche es war, jedenfalls blieb ich schon nach ein paar Seiten an einer Infoecke hängen. Da stand in großen, fetten Buchstaben: “Verdienen auch Sie 400,-€ pro Stunde!“

Naja, dachte ich mir – alles klar, jetzt gibt es schon komische Verdienstangebote in wie ich sie gern nenne „Klatsch- & Tratschzeitungen“.

Dann habe ich aber doch weitergelesen und musste etwas schmunzeln. Bei dem Artikel ging es nicht um ein Verdienstangebot, sondern um den Hinweis, das jeder Bürger seine Steuererklärung machen und abgeben sollte, denn im Schnitt bekommt jeder ca. 800,-€ zurück. Wenn man dann zur Erstellung die vereinfachten Onlineformulare oder eine Steuersoftware nutzt, braucht man im Durchschnitt ca. 2 Stunden um alles fertig zu stellen und an das Finanzamt zu senden. Wenn man dann die Steuerersparniss durch die 2 Stunden Arbeit teilt, hat man einen Stundenlohn von 400,-€. Wenn das mal nix ist 🙂

Für viele gehört das Ausfüllen der Formulare eher zu den lästigen Pflichten, wenn man es sich jedoch mal richtig betrachtet, was man am Ende dabei herausbekommt und wie viele stunden man sonst für das Geld hart arbeiten muss, sollte man die Steuererklärung eigentlich mit Freude erledigen und sich schon auf die nächste freuen.

Also, ich werde mich sofort an die Bearbeitung meiner Steuererklärung setzen – schieb es ja schon wieder seit Januar vor mir her. Wenn ich es mir so recht betrachte, würde ich bei der Rückvergütung am liebsten monatlich eine Steuererklärung abgeben, auch wenn weniger als 800,-€ zurückkommen. Es lohnt es sich auf alle Fälle.

Was brauche ich nun alles für meine Steuererklärung?? Erst einmal ist es ratsam das ganze Jahr über alle Belege zu sammeln. Z.B. Arztrechnungen, Medikamentenzuzahlungen und -käufe, Arbeitsmittel, Arbeitssachen, Fahrten zu Ärzten und Parkgebühren können abgesetzt werden. Für die Steuererklärung brauchen Sie wie immer einen amtlich vorgeschriebenen Vordruck. Diese erhalten Sie z.B. bei Ihrem Rathaus oder aber bequem in Ihrer Steuersoftware.

Ein paar Beispiele für regelmäßig abzugebende Steuererklärungen sind:

  • Einkommensteuererklärung bei natürlichen Personen
  • Körperschaftsteuererklärung bei juristischen Personen
  • Umsatzsteuererklärung, Umsatzsteuer-Voranmeldung bei Unternehmern
  • Gewerbesteuererklärung bei Gewerbebetrieben
  • Lohnsteueranmeldung
  • Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung und die Eigenheimzulage (ESt 1B)

Da es aber auch manchmal spezielle oder außergewöhnliche Situationen gibt, sind z.B. noch folgende Steuererklärungen abzugeben:

  • Erbschaftsteuererklärung
  • Schenkungsteuererklärung