KFZ-Versicherungsvergleich

Mein großer Sohn hat sich nun zum Führerschein mit begleitendem Fahren entschlossen. Da er begeisterter Motorradfahrer ist, hatte er vorher keine großen Ambitionen diesen zu Erstehen. Da nun jedoch der Sommerurlaub naht und wir alle gemeinsam in den Urlaub fahren wollen (natürlich per Familienauto) verändert dies glatt die Sichtweite eines 17-Jährigen. Einmal selbst Fahren = ich will immer selber Fahren. 🙁

Also gut, erst einmal die passende Fahrschule finden, ruck-zuck anmelden, die Formulare für das begleitende Fahren ausfüllen und schon kann es los gehen.

Für alle, denen der Begriff „begleitendes Fahren“ noch nicht geläufig ist:

Zitat ADAC:

Mit der Teilnahme am „Begleiteten Fahren ab 17“ wurde das Mindestalter für den Führerscheinerwerb der Klassen B und BE auf 17 Jahre gesenkt. Gleichzeitig besteht jedoch die Auflage, bis zum 18.Geburtstag, den Pkw nur in Begleitung einer in der Prüfbescheinigung namentlich eingetragenen Person zu führen.

Weitere Informationen und Hilfen dazu, findet Ihr ebenfalls auf der Webseite vom ADAC.

Da nun die ersten Fahrstunden erfolgreich verlaufen sind, dachte ich mir heute Morgen: „ Ich rufe mal meine KFZ-Versicherung an, um nachzufragen, wie man den Junior dann melden muss und ob dies dann evtl. beitragsfrei ist oder wie viel es im schlimmsten Fall kostet.“ Gedacht, getan und angerufen und dann der Schock. Die nette Dame am Telefon erklärte mir, es kostet etwas mehr und fragte ob sie es einmal ausrechnen sollte. Ich natürlich: „Ohja, das wäre sehr nett von Ihnen!“ Kurz gewartet und dann der Schock. Mehr als 550,- € Zuschlag soll uns der Spaß kosten. 🙁 🙁 🙁 Ich habe nochmals erklärt, es ist aber begleitendes Fahren, unser Sohn fährt nicht allein mit dem Auto, ist dies wirklich so teuer? Die immer noch nette und geduldige Dame daraufhin: „Jaja ich weiß. Fahrer unter 24 sind bei uns nicht gerade günstig, soll ich es Ihnen schriftlich zukommen lassen?“ Das habe ich dann jedoch dankend abgelehnt, denn den Betrag kann ich mir schon merken und habe mich dann mit den Worten, wir werden uns dann leider von Ihnen als Versicherer trennen und eine günstigere Alternative suchen verabschiedet. Meine Gesprächspartnerin äußerte dazu noch Ihr Verständnis und legte auf.

Ich muss ehrlich sagen, ich bin noch immer etwas schockiert über den hohen Beitrag, zumal es einige Versicherungen gibt, welche das „begleitende Fahren“ unterstützen und die Beiträge nicht erhöhen, solange der Fahrer noch keine 18 ist, da begleitendes Fahren positiv gewertet wird. Nun, was sagt uns das? Bereits wenn ein Kind vorhat den Führerschein mit dem „begleitenden Fahren“ zu Erstehen, sollte man die Versicherung gut auswählen und vorher einen Versicherungsvergleich durchführen.

Ein KFZ-Versicherungescheck oder Tarifcheck, wie man den auch nennt, ist sowieso immer ratsam, denn viele Versicherer bieten oft günstige Konditionen für Neukunden an. Hier können Sie Ihre Versicherung kostenfrei vergleichen und gegebenenfalls wechseln.